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... GT3-Rennserie zu gründen. Doch der offene Veyron, das hatten die Bugatti-Mannen schon bei seiner Vorstellung betont, steht nicht in Konkurrenz zu Autos, sondern zu Rennpferden, Yachten und Ferienwohnungen an der Cöte d’Azur. Für alle, die ihn sich nicht aus der Portokasse leisten können, ist er schlicht zu teuer. Bei einer limitierten Auflage von 150 Stück (die ersten 50 bekommt nur, wer schon einen Veyron besitzt) ist es eher Chronisten-Pflicht zu erwähnen, was den Roadster sonst noch vom Coupe unterscheidet: die höhere Windschutz scheibe, LED-Tagfahrlicht und eine neue Puccini-Soundanlage. Zudem versteiften die Ingenieure die Struktur und nagelten tüchtig Karbon unter die Mittelkonsole, in die Türen und B-Säule sowie als crashtragenden Bogen ans Ende der Lufthutzen. So wiegt er knapp 100 Kilogramm mehr als bisher — als ob das seine 1250 Newtonmeter irgendwie jucken würde. Nur zur Verdeutlichung: Das Siebengang- Doppelkupplungs-Getriebe von Ricardo verarbeitet intern bis zu 4500 Nm. Sein Gewicht von fast exakt zwei Tonnen wirbelt mühelos um die Kurven. Präzise, ruhig und ohne einen Hauch von Nervo sität dreht die Lenkung ein. All das Divenhafte, das sonst viele Supersportwagen auszeichnet, ist dem Grand Sport so fern wie ein Dieselmotor. Trotz Mini-Serie wirkt der Bolide höchst ausbalanciert, harmonisch und - nicht erschrecken - durchaus ...
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