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... Über 10 000 sorgfältig analy sierte Verkehrsunfälle bilden die Basis für einen Katalog von Sicherheitsmaßnahmen, den der Verband der Haft pflicht-, Unfallund Kraftver kehrsversicherer - kurz HUK - nach gründlichem Studium aller ausgewerteten Fakten jetzt zur Diskussion stellt. Nachdem sich die 1969 vom HUK-Verband ins Leben ge rufene Unfallursachenfor schung primär mit den Grün den, die zu einem Unfall ge führt haben, beschäftigten, registrierte man nun auch die dabei entstandenen Verlet zungsarten. Folgende Schwerpunkte kri stallisierten sich dabei heraus: Kollisionsunfälle geschehen vorwiegend bei Geschwindig keiten um oder unter 60 km/h. Frontalzusammenstöße en den vorwiegend tödlich; die Zahl von Verletzten ist bei Deformationen an Heckoder Frontpartien besonders hoch. 91 Prozent aller Verletzten und Toten befanden sich auf einem der Vordersitze. Bei 48 Prozent der Unfälle mit tödlichem Ausgang ver blieb die Fahrgastzelle so in takt, daß an sich genügend Überlebensraum zur Verfü gung stand; in 14 Prozent aller Fälle wurden sogar nur mäßi ge oder mittelschwere Be schädigungen registriert. Ein Aufspringen der Türen und Herausschleudern der In sassen verursacht eine Erhö hung der lebensgefährlichen Verletzungen um das Vier fache, das der tödlichen Ver letzungen um das Sechsfache. Die Empfehlungen des HUK- Verbandes ...
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