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... Was heißt das? »Ich musste dann jedesmal zwei bis drei Rennen auslassen, um wieder Abstand und Ruhe zu finden zu können.« Jacky Ickx, Jackie Stewart und Jack Brabham waren denn auch bald die Ersten, die mehr Sicherheit forderten. »Man weiß es heute fast nicht mehr«, so Eisele, »aber die ersten Leitplanken an den Rennstrecken tauchten erst nach dem tödlichen Unfall von Jim Clark auf. Mein Herz hüpfte damals jedesmal vor Glück, wenn für die Sicherheit wieder einmal neue Leitplanken montiert worden waren.« Einige der Rennfahrer wurden im Laufe der Jahrzehnte zu engen Freunden. Wie zum Beispiel Jacky Ickx. Der belgische Allround-Racer gewann zwar nie eine Weltmeisterschaft, aber, so Eisele: »Er ist mein Ritter mit dem blauen Helm. Seine eigene Weltmeisterschaft hat er schon allein dadurch gewonnen, dass er all diese Jahre und die gefühlten 100.000 Rennrunden überlebt hat.« Zu den wenigen Überlebenden dieser Zeit gehören auch Jochen Mass und Hans Herrmann – auch sie bis heute Freunde von Eisele. Eine besondere Beziehung verbindet ihn mit Niki Lauda. »Als mein Buch ‚Formel-1-Legenden‘ in seiner ersten Fassung erschienen war, ließ er mir über Bernhard Völker, den früheren Chefredakteur der österreichischen Autorevue, ausrichten, dass er gerne ein Exemplar hätte. Wir trafen uns dann am Nürburgring. Ich gab ihm mein Buch – und wir wollten uns ...
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