Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... BMW- Konkurrenz Ford, die seit kurzem auf einen Turbo-Capri vertraut und dafür den bis zum Auftauchen des Schnitzer- BMW erfolgreichen Saugmotor-Escort einmottete. „Die vom Reglement für die Zweiliter- Klasse vorgeschriebenen 1,4 Liter Hub raum schienen Motor-Spezialisten in aller Welt als zu wenig, um zusammen mit der Turbo-Aufladung ein befriedi gendes Leistungsverhalten zu erzie len“, beschreibt Motoren-Fuchs Sepp Schnitzer die Anfänge seiner Arbeit. „Wir glaubten aber daran und haben das anfänglich sehr empfindliche Trieb- Dominierend an der Lenksäule: „Dampfrad“ zur Regulierung des Ladedrucks. werk zu einem standfesten Rennmotor entwickelt.“ Vier Siege bei acht Meisterschafts läufen von Grand Prix-Fahrer und Schnitzer-Pilot Harald Erti sprechen für den Turbo-Bomber. Nur ein Ausfall trübt die diesjährigen Schnitzer-Aktivi täten. Dabei versagte aber nicht der Mo tor, sondern das Getriebe und die Hin terachse — womöglich weil beide mit der geballten Kraft der 1,4 Liter-Ma schine überfordert waren. Die Dominanz des Schnitzer-Wagens in diesem Jahr kommt freilich nicht von ungefähr: Bereits in der letzten Saison vertrauten die Schnitzer-Brüder auf Turbo-Trieblinge und mußten mit zahlreichen Ausfällen etliches Lehrgeld bezahlen. Den Beweis, daß demTurbo- Aggregat die Zukunft im Produktions wagensport gehört, trat ein Schnitzer- BMW allerdings ...
Kommentare