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... mung tonangebend; die Engländer beissen, den transatlantischen Vettern zuliebe, in das saure Zweikreisbremsensystem; die Italiener machen nolens volens mit; die Franzosen glauben an eine Liebesehe zwischen Sicherheit und Eleganz (dafür gibt es zwar nicht viele Beweise), und die Schweden haben eine Gurtentradition, die fast bis zur Edda reicht. Den Ausländern ist der amerikanische Markt lieb und teuer. Eine Million Wagen — das lohnt sich. Es lohnt sich, für die USA eigene Modelle herauszubringen — einen Austin America (vgl. «AR» Nr. 17), der in Europa nicht verkauft werden soll —, es lohnt sich, den vielleicht käfermüden Amerikanern den VW mit einer Getriebeautomatik wieder schmackhaft zu machen. Die Europäer können den Amerikanern manches bieten, nicht nur weniger Ausgaben und bessere Manö- vrierfähigkeit, sondern auch zum Beispiel einen Porsche-Polizeiwagen, wie er kürzlich in Washington umherfuhr und jetzt auf der New-Yorker Ausstellung präsentiert und von der kopfstarken Porschegemeinde in den USA bewundert wird. Und schliesslich: Wer hat das erste Seriencabriolet mit Ueberrollbügel herausgebracht? Porsche. Wenn Chevrolet den Gedanken in einem Traumwagen aufgreift, so ist das kein Zufall. Zweite Folge: Amerika wird nervös. Eine Million mehr ausländische Autos ist ungefähr soviel wie eine Million weniger amerikanische Autos. Das ist eine echte ...
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