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... der Behörde: alle zwischen 1972 und 1979 gebauten Autos mit automatischem Getriebe. Ih nen wirft die NHTSA vor, daß „der Wählhebel des Ge triebes selbstständig von der Park-Position in die Rückwärtsgang-Stellung springen kann“. Das von den Beamten inzwi schen öffentlich verkündete Resultat der angeblichen Fehl konstruktion: 6000 Unfälle mit 98 Toten und 1710 Ver letzten. Ford allerdings setzt sich zur Wehr und will notfalls bis vor das Oberste Bundesgericht ge hen, um die gefürchtete Rück ruf-Aktion abzuwehren. Und dies mit durchaus gutem Grund: Jene Aktion würde sicherlich eine Milliarde Dol lar kosten. Solch eine Summe kann sich der finanziell ange schlagene Konzern aber nicht leisten. Ford in Detroit ist mit seinen Problemen jedoch nicht allei ne. Seit im Jahre 1966 neue Gesetze geschaffen wurden und die Verkehrssicherheits behörde mehr Macht erhielt, sind nicht weniger als 71,5 Millionen US-Autos und 14,1 Millionen ausländische Mo delle in die Werkstätten zwi schen New York und San Franzisko beordert worden. Um unnötigen Ärger mit der strengen Behörde in Washing ton und auch, um die dem Image abträgliche Publicity zu vermeiden, befolgen die Autofirmen in 60 Prozent aller Fäl le die Aufforderungen der NHTSA ohne großes Murren und versuchen nur bei größe ren Aktionen durch entspre chend hartnäckigen Widerstand die ...
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