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... bei dieser Geschwindigkeit drei bis vier Liter Wasser pro Sekunde verdrängen. Unter derartigen Verhältnissen sind Reifen mit abgenutzten Profilen zu dieser Leistung unfähig, und bei grösseren Wassertiefen begegnen auch gute moderne Profile Schwierigkeiten. Unter derartigen Verhältnissen werden die Reifen vom Wasser vollständig getragen; es bildet sich vor ihrer Aufstandsfläche ein Wasserkeil, der sich nach und nach ganz unter den Reifen erstreckt. Dieser Zustand wird in England mit «Aquaplaning» und in Amerika mit «Hydroplaning» benannt. Er konnte sowohl auf dem Prüfstand, als auch in der Praxis ausgeführt und nachgewiesen werden. Der auch in der Schweiz schon verschiedentlich vorgeführte Film der englischen Dunlop Co. bestärkte diese Ausführungen in sehr anschaulicher Weise: Auf dem Prüf stand drehte sich das Rad bei gleichbleibender Trommelgeschwindigkeit, aber zunehmendem Wasserzufluss langsamer und langsamer, bis es zum Stillstand kam und von Hand vorund rückwärts gedreht werden konnte; wohlverstanden bei der Radbelastung von etwa 300 kg. Auf der Piste wurde demonstriert, wie bei Aquaplaning der Vorderräder das Fahrzeug bei geschicktem Lenkverhalten noch geradeaus lief; «schwebende» Hinterräder dagegen führen sofort zu Instabilität des Wagens und zu rückwärtigem seitlichem Ausbrechen. In der Diskussion über diese Reifenprobleme gäbe Prof. ...
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