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... dass sich Earl Howe auch im hitzigsten Kampf nie zu einer auch noch so geringen Unsportlichkeit hinreissen liess. Als einem Privatfahrer waren ihm die Grand-Prix-Modelle unzugänglich, die seit etwa 1934 die Rennen auf den europäischen Pisten beherrschten. Ein schwächerer Charakter hätte daraus das Recht abgeleitet, gelegentlich einem schnelleren Fahrer den Vortritt zu verweigern oder ihn «wegzudrücken >. Nicht so Francis Richard Henry Penn Curzon, der fünfte Earl Howe. Wi» manchmal sah man ihn dem Gegner mit der linken Hand das Zeichen zum Vorfahren geben, wenn dieser dank einer schnelleren Maschine oder einer gewagteren Kurventechnik aufgeschlossen hatte! Man wusste bei den Eingeweihten, dass die äussere Haltung dieses Briten nicht nur leere Form war, sondern dass Tradition und Eton-Schule auch die innere Einstellung entscheidend beeinflusst hatten. Earl Howe zählt unter seinen Vorfahren mehr als einen, der in der britischen Geschichte eine entscheidende Rolle gespielt hat, auch wenn er unrichtigerweise als Cousin des englischen Königs bezeichnet wird. (Der Irrtum rührt wohl davon her, dass der Träger der britischen Krone nach einer alten Ueberlieferung jeden Inhaber des Earl- Titels mit « our trusty and wellbeloved cousin — unser getreuer und vielgeliebter Vetter » anspricht.) Mütterlicherseits ist der berühmteste der Herzog von Marlborough, ...
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