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... mit seinem Schild, blickte er hinauf zur Uhr, um sich zu vergewissern, daß ihm noch genü gend Zeit für seine Demonstration beschieden war. In diesem Augenblick, als Valentin Fliegensieb frontal vor dem Rathaus stand und nach oben blickte, griff der zweite Bürgermeister gerade zum Wort. Es war die Debatte über die Erhöhung der innerstädtischen Parkgebühren, und er hatte sich für eine sehr drastische Erhöhung stark gemacht und in seinen vorhergegan genen Ausführungen fast den ganzen Stadtrat mitgerissen. Nun aber, als er zum entscheidenden Schlag ausholen wollte, fiel sein Blick aus dem Fenster geradewegs auf Valentin Flie gensieb mit seinem Schild: Ich bin dagegen! In des zweiten Bürgermeisters Brust zuckte der gewählte Kom munalpolitiker zusammen. Im nächsten Jahr sind Wahlen, und hier versammelt sich ein Bürger dieser Stadt, durchaus seriös im Habitus, ganz ohne Langhaar und Lammfellweste, und er ist dagegen! Es treten gerade einige Bürger hinzu und schauen mit dem Demonstranten hinauf zum Rathaus-Balkon. Des zweiten Bürgermeisters Stimme stockt. Er zögert, räuspert sich. Dann räumt er ein, daß'man vielleicht doch im Begriff sei, gar zu weit vorzupreschen. Er beginnt, mit sich selbst zu handeln, und am Ende wird aus der Mark pro Stunde eine halbe. Und der Vor schlag wird einstimmig angenommen. Valentin Fliegensieb spürt, daß die Leute, die ihn ...
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