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... er sich auf einen Strunk, steckte sein Pfeifchen an und wartete. Der Wind sang leise in den Tannen, hoch oben rannten die Wolken gegen den Mond. ...Lange sass er so. Es blieb nicht bei der einen Pfeife. Manchmal erhob er sich, um die Füsse wieder warm zu treten, weil beträchtlicher Frost herrschte. Er dachte an das, was ihm bevorstand, und etwas wie stille Traurigkeit umfing ihn. Denn, wenn er recht behielt, war er kein Feind des Mörders, den er jagte. Lange Stunden vergingen. Schon glaubte er, vergebens zu warten, es schien ihm möglich, dass der Erwartete nicht kam. Da vernahm er von ferne ein Geräusch, gerade dies eine erhoffte und gefürchtete Geräusch, das seine Ahnung bestätigte. Er stand auf. Fester umspannte seine Faust den schweren Kolben der Waffe. Kurz vor der Wegbiegung verstummte der näherkommende Lärm. Als ahnte das Wesen, das noch versteckt hinter dem Vorsprung des Waldes war, dass es erwartet wurde. Dann! Etwas schnaubte, Hufe klapperten rhythmisch über den hartgefrorenen Weg. Hinter der Wegbiegung tauchte ein Pferd auf. Es war ungesattelt und trug keinen Reiter. Den schmalen, edlen Kopf hoch gereckt, dem Vollmond zu, tänzelte es daher, als wollte es von der Erde fort, nach den Wolken. Sein Fell glänzte seidig. Ein Hengst aus dem Gestütshof. Vielleicht der beste von allen. Und während das Tier scheinbar achtlos, dem Mann, der am Weg ...
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