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... und gelangen auf diesem über Säge, Kühboden und Türli aufs Aelpli, eine ebene Weide, an deren Ende wir am Waldrand parkieren. Wer ein paar Minuten Fussmarsch einsparen will, fahrt noch 600 m weiter, ziemlich steil hinauf zur Thurwies, wo ebenfalls Parkgelegenheit ist. Von der Thurwies aus nehmen wir den Weg zur Rechten, der sofort zu steigen beginnt und neu markiert unter den schroffen Wänden des Dia äutsersl lohnende, alpinistisch aber leichte Koute vomToaaenburg auf den Säntis. Wildhauser Schafberges über Flis in IV4 Stunden zum Schafboden führt. Eingebettet in den Felsenkessel von Hundstein, Kalbersäntis und Altmann bietet das geräumige Berghaus auf 1725 m Höhe angenehme Unterkunft. Wir lassen uns in der Gaststube gemütlich nieder und belegen unsere Schlafplätze, die wir vorsichtshalber telephonisch bestellt haben. Die etwas harten Matratzenlager sind billig, die weniger zahlreichen Betten bequemer und teurer. Sparsamen Touristen verkauft der Wirt heisses Wasser für Ovosport oder Suppe, den andern ganze Mahlzeiten. Nach dem Essen wird musiziert und getanzt, wobei der Wirt, ein urchiger Appenzeller, eigenhändig am Klavier sein unerschöpfliches Repertoire von Ländlern und Märschen zu Gehör bringt. Am Sonntagmorgen lassen wir uns mit der Tagwacht Zeit und stehen erst um 6 Uhr auf. Eine Stunde später treten wir auf die kühle Alp hinaus und überwinden in einer ...
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