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... Und was soll ich die ganze Zeit machen, wenn ich zum Beispiel an einer Tankstelle warte? »Das Öl verschwindet schon nicht«, war die Antwort. Aber ob ich die korrekte Menge eingefüllt habe, wüsste ich gerne schon vorher ... So etwa verlief das Gespräch. Als mir in Pebble Beach ein paar Jaguar-Leute über den Weg gelaufen sind, habe ich sie deshalb darauf angesprochen. Und sie meinten: »Warum machst du überhaupt den Ölwechsel selbst?« Also sage ich ihnen, dass das für mich selbstverständlich ist, mache ich bei jedem meiner Autos. Die erwidern daraufhin, noch nie habe es einen Kunden gegeben, der an einem modernen Jaguar das Öl habe wechseln wollen. »Ich kann doch unmöglich der Einzige sein!«, entgegne ich. Und die Jaguar-Leute: »Doch. Sie sind sogar der Erste, der uns danach fragt.« Komische Zeiten sind das. Ölwechsel ist angeblich aus der Mode gekommen. Für mich ist es ein elementarer Teil der Beziehung zu einem Auto. Sowohl die Prozedur selbst, als auch die Einsichten, die man dadurch gewinnt. Ist das Öl zu dunkel? Könnte es sein, dass es Spuren von metallischem Abrieb enthält; dass Kühlflüssigkeit oder Wasser hineingeraten ist? Aber anscheinend interessiert das kein Schwein. Wenn ich so durch meine Garage spaziere, fällt mir auf, dass am Duesenberg der Ölwechsel vorbildlich simpel ist. Man legt eine Pfanne drunter, öffnet die Haube, lässt ...
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