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... sizilianischen Baron Pucci errang, die ihren schnellen Carrera (Gran Turismo!) auf den dritten Gesamtplatz brachten. Es gilt in diesem Zusammenhang allerdings daran zu erinnern, dassPorsche damit nicht zum erstenmal die Targa Florio gewinnt, sondern diese begehrte Trophäeauch schon 1956 dank Umberto Maglioli nach Zuffenhausen führen konnte, während letztesJahr Behra-Scarlatti hinter dem Ferrari von Musso-Gendebien mit ihrem Porsche den zweiten Platz belegten. Dies zeigt deutlich, dass die Madonie-Rundstrecke den Stuttgarter Wagenbesonders gut liegt, denn sie ist nicht allzu schnell und stellt an die Strassenhaltung grosseAnforderungen. Aber auch in der Vorbereitung verlangt die sizilianische Piste sehr viel: DieWagen werden hier so arg durcheinandergerüttelt, die Beschleunigungsfähigkeit muss immerwieder voll ausgenützt werden, und die Bremsen sind rücksichtslos einzusetzen, dass Mängelunfehlbar ans Tageslicht kommen. Als Vincenzo Paladino, der von seinem vorkurzem verstorbenen Onkel Vincenzo Florio als Erbe die Fortführung der Targa Florio übernommen hat, die Startoperationen — es wird einzeln gestartet — vollzog, mussten die heissblütigenSizilianer bereits morgens um 5 Uhr die erste kalte Dusche über sich ergehen lassen, dennGendebiens Ferrari streikte schon in den ersten Phasen dieses Rennens und blieb mit defektemDifferential liegen. Auch der neue Zweiliter- ...
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