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... 166 MM D er Concours of Elegance im Londoner Hampton Court gehört zweifellos zu den weltweit besten seiner Art. Obwohl noch relativ neu im Kalender, wird er schon fast in einem Atemzug mit Pebble Beach und der Villa d’Este genannt. Zu den im vergangenen September zusammengekommenen Preziosen zählten auch vier Ferrari 166 MM Barchetta. Unter denen das auf diesen Seiten vorgestellte Modell noch einmal besonders herausragte. Warum? Weil es nicht irgendein 166 MM ist, sondern DIE Barchetta mit Chassis #0008M. Die mit Startnummer 22 in der Saison 1949 nicht nur als erster Ferrari die 24 Stunden von Le Mans gewann, sondern im gleichen Jahr obendrein die Mille Miglia. Was danach keinem anderen Hersteller und erst recht keinem anderen Chassis mehr gelingen sollte. Die Erfolge zementierten Ferraris Rolle als ernsthafter Automobilhersteller und halfen, die Marke mit einem Schlag auch in Amerika bekannt zu machen. So erfolgreich Enzo Ferrari vor dem Krieg mit seiner im Auftrag von Alfa Romeo aktiven Scuderia war, so sehr war er doch nach 1945 darauf bedacht, mit dem Glanz von Rennsporterfolgen eine eigene Sportwagenmarke zu etablieren. Deren Erfolg dann wieder zusätzliche Gelder für das Rennteam generieren würde, ein sich selbst in Gang haltender Kreislauf … Die Anfänge von Ferrari nach dem Umzug nach Maranello waren bescheiden. Als erstes ...
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