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... bzw. der sogenannten «Solidaritätsverträge». All das geschieht zum grössten Teil auf Kosten des italienischen Staats, der Ersatzlöhne zahlt, die Ausgaben für dievorzeitige Pensionierung übernimmt und auch weitgehend dieElektromotorisierung finanzieren soll: eine schwere Last für ein Land, das eine riesigeSchuldenlast mit sich herumträgt. K. Rühle Turin leidet mit Fiat Turin und Fiat gelten in aller Welt als enge Begriffsverbindung. Die piemontesische Metropole lebt seit über einem halben Jahrhundert mit und von dem Agnelli-Unternehmen. Heuteleidet sie in zunehmendem Masse unter der unvermeidlichen Einsparungsstrategie Fiats als Folge der internationalenAutokrise. Von unserem CT)-Mitarbeiter Die enge Umarmung von Fiatund Turin löst sich jetzt in dramatischer Form. Die auf lange Zeit zwangsbeurlaubtenund beschäftigungslos gewordenen Arbeiter und Angestelltenbelasten das gesamte wirtschaftlichsoziale Gefüge Turins. Die Fiat-Rationalisierung führt zur Schliessung von kleinen Zubringerfirmen und verursacht ein generelles Absinkendes Status einer Stadt, die bisher dank der Ehe mit Fiat eine Spitzenposition in Italieneinnahm Der Turiner BürgermeisterValentino Castellani, der täglich Arbeitslose und Demonstranten empfangen muss, erklärtehierzu: «Der alte ungeschriebene Pakt, nach dem Fiat diemeisten Arbeitsstellen der Stadt verschaffte und ...
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