Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... damit, Fehlentscheide zuzugeben. Wie aber, wenn Ferdinand Piech mit seiner paukenschlagartigen Aussage die angeschlagene Position von Pischetsrieder sogar noch stärken wollte? Er ist sich ja bewusst, dass erdamit bei vielen Leuten einen «Anti-Piech-Reflex» auslöst, sogar bei den momentanen Pischetsrieder-Gegnern, und diese dadurch zu einem Meinungswechsel bringt. So sähesich Pischetsrieder in der entscheidenden Aufsichtsratssitzung plötzlich wieder in einerkomfortablen Position und könnte - wie es im Zusammenhang mit dem Einkauf von Porsche bei VW vorbeschlossen wurde - für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt werden. Nach Bekanntgabe seines Sanierungsprogramms war Pischetsrieder bei der Arbeitnehmerseite in Ungnade gefallen. Aber die Betriebsräte und die anderen Pischetsrieder-Kritiker dürften jetzt, wo eine Ablö- sung des VW-Chefs plötzlichRealität zu werden droht, ihre Haltung nochmals überdenken. Denn Pischetsrieder kennen sie wenigstens, und sie wis -sen, dass man mit ihm reden kann. Gleichzeitig sind sie sich aber auch bewusst, dass jederandere, der an seine Stelle träte die längst fällige Umstrukturierung des VW-Konzerns genauso, wahrscheinlich aber rück- Er ist sich ja bewusst, dass er damit bei vielen Leuten einen «Anti- Piech-Reflex» auslöst, auch bei Pischetsrieder- Gegnern. sichtsloser durchziehen würde So weit die eine ...
Kommentare