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... tiefer in die Federn, hebt sich stärker aus denselben, schwingt auch nach den Wellen noch ein bisschen weiter, wirkt unruhiger, ver langt nach mehr ESP-Einsatz und zeigt deutlich mehr Bewegung um die Längs achse. Alleine an der Achskonstruktion liegt dies freilich nicht, sondern auch an den MODULARE PERFORMANCE-ACHSE nennt sich jene aufwendige Konstruktion, die ab 122 PS aufwärts Dienst tut. Im Vergleich zur Verbundlenkerachse ist die vom Golf VI weiterentwickelte Mehrlenkerkonstruktion um elf kg schwerer, im Gegensatz zum Vorgänger dennoch vier kg leichter. Die rechten und linken Querlenker O sind natürlich voneinander entkoppelt, abgesehen vom Querstabilisator. Im Vergleich zur Verbundlenkerachse verlangen die Federn eine etwas andere Anbindung an die Karosserie. Verbundlenker-Achse Aufbau und somit auch die Passagiere mehr durchgeschüttelt, doch mit dem Zusatzgewicht an Bord beruhigt sich die Lage spürbar. Hier wirkt das auf wendigere Fahrwerk zwar straffer, aber zugleich verbindlicher, da es nicht zum Nachwippen neigt. Am eindrucksvollsten zeigen sich die Reserven des Mehrlenker-Prinzips bei der letzten Prüfung, einer Kurvenfahrt mit Fähigkeiten der Adaptiv-Dämpfer. Aber die sind im modularen System Golf bis auf die Ausnahme 1.6 TDI eben nur in Verbindung mit der Mehrlenkerachse zu haben. Momentan zumindest, denn die Geschichte Golf ...
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