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... und selbst dieses Auto schlachtfest heil überleben. Studierte Sicherheitsexper ten bezeichneten den Plan sofort als einen perfekten Hinrichtungsakt, der wegen seiner Funktionsqualität so gar der Guillotine vorzuzie hen sei. Der sogenannte Side-Impact, Auto gegen Auto, gilt auch mit Gurt nur bis 30 km/h als zuträglich. Daß Thierry Hallard und sein Stunt-Team derlei akademi sche Einwände und die ihnen zugrundeliegende Physik gründlich mißachten würden, war Kennern der ehrgeizi gen Truppe sofort klar. Von diesen informiert, konnte das Volkswagenwerk das aus seiner Sicht Schlimmste verhüten: die öffentliche Schlachtung eines Polo wo möglich mitsamt seinem Pi loten. VW-Leuten gelang es, Hal lard und seinen mutmaßli chen Spendern die Wahl dieses Autos auszureden. Auch die übrigen Firmen wollten nichts von makabrer Werbung wissen, sie blieben eisern: Für blutige Gladiato renspiele wollten sie kein Auto stellen. Statt eines Autos kam dann ein Expertenteam aus Wolfs burg an Thierrys Tatort: Se hen und filmen wollte man schon, wie das Selbstmör derspiel ausgeht. Thierry Hallard und seine Mannen bedienten sich dann auch für ihre Paradenummer aus be währter Quelle. Die heimatli chen Autofriedhöfe beliefer ten sie kostenlos mit Be triebsmitteln. Und kleinlich ist man da wirklich nicht: Am 21. September brachten Hallards Hasardeure 40 ...
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