Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Belastungen zurückblie ben, schufen allein die Techniker. Der auto motor und sport-Versuch mit einem mobilen Abgaslabor an Bord eines VW Golf GTI (Seite 52, „Voll Gas“) belegt das eindrucksvoll. Allein vom Abgas-Standpunkt werden die Wirkung der Zone 30 im Wohngebiet, der Unterschied zwischen fließendem und Rushhour-Verkehr, der Einfluß des Geßlerhut-Tempos 60/80 auf der Stuttgarter Pendler-Schlagader B10 und auf überfüllter Stadtumgehungs- Autobahn betrachtet. Ergebnis: Die technische Lösung Katalysator gleicht weitgehend Qualitätsschwankungen im Abgas aus, kann aber nicht spürbaren Mehrverbrauch bis zu fünf Liter pro 100 Kilometer verhindern, wenn der Ver kehr - teils mutwillig - behindert statt verflüssigt wird. Und Mehrverbrauch bedeutet absolut größere Abgasquanti täten. Vor allem mehr C02, dem derzeit die Schuld am Ozonloch und an Klima veränderungen angelastet wird. Technischer Fortschritt hat zu weni ger Verbrauch und geringeren Schad stoff-Anteilen im Abgas geführt. Populi stische Verkehrsbehinderungen bewir ken das Gegenteil. Schilderund Verbote versprechen kurzfristig mehr Wähler stimmen. Technische Verbesserungen werden an ihrer Wirkung gemessen. Wenn Politiker „vom Gas“ befehlen, dürfen sie sich des Beifalls sicher sein. Selbst nach der verordneten Diät zu le ben, haben sie nicht nötig. Unwiderspro chen hat auto ...
Kommentare