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... und lässt sich sogar bei Grosswerken nur dann rechtfertigen, wenn auf Jahre hinaus ein laufender Absatz garantiert ist. Unter diesen Gesichtspunkten ist die Einschränkung der Wochenarbeitsdauer bei den Renault-Werken auf 40 Stunden auch vom internationalen Standpunkt aus weit interessanter. Man hat hier offenbar allzu grosse Mittel in Erweiterungsbauten investiert und wird in absehbarer Zeit kaum mehr auf die amerikanisch anmutende Ziffer von 1000 Fahrzeugen pro Tag kommen. In einem Teil der Pariser Presse wurde in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Renault den Preis für eine etwas einfachere Ausstattung des 4-PS-Modells demnächst um etwa 50 000 fFr. (!) herabsetzen will, als besonders bedrohliches Symptom für den Umsatzrückgang bei der grössten französischen Automobilfabrik bezeichnet. Man muss aber mit einem abschliessenden Urteil um so vorsichtiger sein, als die abflauende Nachfrage sich, wie man hört, durchaus nicht auf die Renault-Werke beschränkt. Auch bei Simca scheinen die Bestellungen für die Aronde nachzulassen. Die Lage bei Ford ist bekannt. Einzig und allein bei Peugeot und bei Citroen dürften die Bestellungen und Nachbestellungen die Produktionskapazität zurzeit noch überschreiten. Das alles ist aber kein Zeichen für eine «Krise», wie man es bei oberflächlicher Betrachtung der Lage glauben könnte. Der französische ...
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