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... Für die Einführung der variablenVentilsteuerung braucht man weder schwefelfreies Benzin noch NOx-Speicherkatalysatoren. Allerdings ist das von BMW gewählte, rein mechanisch arbeitende Prinzip des variablen Ventiltriebs fertigungstechnisch sehr aufwändig und damit teuer; sicherlich mit ein Grund, dass bisher noch kein Wettbewerber mit diesem oder einem anderen System folgte. Viel einfacher erscheint doch, die Ventile ohne mechanische Zwischenglieder gleich elektromagnetisch zu öffnen und zuschliessen. Dieser Auffassung folgten das unabhängige Aachener Forschungsinstitut FEV und Audibereits in den 80er-Jahren und gelangten mit einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt schliesslich zu einem Ergebnis,das der Konzernvorstand Piech so kommentierte: «Was am Motor verbessert wurde, machte dieElektrik zunichte». Bis zur Stunde gelang es noch keinem Motorenhersteller, die elektromechanische Ventilsteuerung zur Serienreife zu entwickeln. VATER UND SOHN Sollten jetzt zwei passionierte Entwicklungsingenieure demelektromechanischen Ventiltrieb zum Durchbruch verhelfen und damit die Ablösung der konventionellen Nockenwellen-Ventilsteuerung einleiten? 1997 begannen Heinz undThomas Leiber - Vater und Sohn IVC in Teillast (4 Zyl./2V), 80%Generatorwirkungsgrad IVC in Volllast (4 Zyl./4V), 80%Generatorwirkungsgrad Tassenstösselventiltrieb mit hydraulischem ...
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