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... immer wieder mit zum Teil spektakulä- ren Aktionen für Aufsehen sorgt, welche weltweit Sympathien gemessen, manchmal sogar zu Recht. Man denke etwa an die Einsätze zur Durchsetzung des Walfangverbots oder die gegenwärtig laufende Kampagne zur Retiung der Nordsee. Anders sieht es aus. wenn sich dieselbe Organisation anschickt, die Arbeit behördlicher Umwehschutz-Fachstellen in Frage zu stellen, im Bestreben, die Bevölkerung über den «tatsächlichen Zustand» der Umwelt «aufzuklären». Erstaunlich: Mit schö- ner Regelmässigkeit gelingt es dieser Organisation, den «Beweis» zu erbringen, dass die Umweltbehörden die Lage «verharmlosen». So unlängst geschehen mit Messungen in den Städten Zü- rich und Bern, um nachzuweisen, dass die von den Behörden eruierten Luftbelastungswerte nur deshalb so «günstig» sind, weil die amtlichen Messwagen an wenig belasteten Standorten stehen. Und jüngstes Beispiel solchen Tuns: Die Schadstoffbelastungs-Messfahnen im Gotthard-Strassentunnel sowie an der N 2 im Kanton Uri an Gründonnerstag und Karfreitag. Ein VW-Bus mit bundesdeutschen Kontrollschildern, vollbepackt mit elektronischem Gerät und mit einer Sonde auf dem Dach, bewegte sich stockend und stauend südwärts. Und siehe da: die also beigebrachten Messresultate wiesen, so wenigstens behaupten dies Schlagzeilen in den Zeitungen, eine «ätzende Osterluft» am und im ...
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