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... beherrscht jedes Modell und die Veränderung der Silhouette bringt eine weibliche, vornehme Note mit sich. Patous Farben sind immer sehr massgebend. Das neue Brunmoyen-äge schliesst wirklich an die Tönung der Gewebe mittelalterlicher Epochen an und Rosethe, die lichte Farbe der Wintersaison, ist auch im Mittelalter «Mode» gewesen. Die Zweifarbigkeit der Toiletten, wie sie schon in der Sommersaison an Tagesund auch an Abendkleidern deutlich zur Geltung kam, knüpft an die gotische Zeit, an die Tage des Minneliedes an. Die Aufhellung des Kleides ist nicht mehr nur eine Verzierung, sondern ergibt sich, wie auf den Männerund Frauengewändern mittelalterlicher Jahrhunderte, aus dem Grutidmaterial, aus dem Schnitt und aus der Verteilung der beiden Kontrastfarben. Ein weiter Sprung, von der Grossmutterzeit der letzten Modeanregung, zurück bis ins Mittelalter! Die Kleider erhalten die dekorativen Aermel, die den Trachten jener Epochen so charakteristisch zu eigen sind. Sie verzichten auf pikante, unregelmässige Garnierungen, sie sind nüchtern zu nennen, widmen aber den unauffälligen Details sehr viel Sorgfalt. Man sieht andersfarbige Aermel, fliessende, taillierte Kleider durch Hütfgürtel gehalten und Pelzgarnierungen in reichem Mass: Neuigkeiten genug, die Patou heute bietet! Die Abendkleider geben die allergrösste Möglichkeit, Neuerungen zu entfalten. ...
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