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... hatte. Er war populär; er war einer jener Grenzenlosen, gut zu den Dürftigen, hart gegen dieHabgierigen, hart gegen die Blutfeinde seiner Familie. Rouie hivernale des Alpes. Mählich wäre es nun Zeit für die Heimreise. DasWetter ist nichts weniger als einladend, es regnet tagelang in Strömen. Mit einem Gefühl der Erleichterungfahren wir noch etwas an der Küste umher. Die gute Federung wirkt wohltuend nach dem Geschaukel aufkorsischen Strassen. Cannes wird noch besucht, ein paar unvergessliche Tage im reizenden Badeort )uan Ies Pins verbracht. (Gegenüber Monte Carlo sind alle dieseOrte fabelhaft billig.) Gewiss, im Grunde wissen wir, wir sollten nun heimwärts, aber dieser Gedanke istnicht restlos erfreulich. Doch endlich ist der Rückreiseiag beschlossen. Die «Route hivernale des Alpes» wird zur Heimfahrt erwählt. Wir fahren, wir lassen das Meer und Inge hinter uns. Der Wagen freut sich unbändig, dass er nunwieder zu seinem Recht kommt. Er reissl uns kraftvoll zur Höhe. Hinter Grasse taucht gewaltig und drohend das Gebirge auf, kein Baum und kein Strauch wächst mehr. Ein finsterer, wolkenschwangerer Himmellegt sich über uns. Mit einem Male ist eine eingreifende Aenderung entstanden. Leben und Treiben undsüdliche Vegetation sind verschwunden. Eine lastende Stille und eine trostvolle Einsamkeit umgeben uns. InCastellane, dem Dörfchen mit dem Kirchlein auf hoher ...
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