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... geblieben, die mit ihrem 1964er Mercury Comet 925.000 Kilometer heruntergeschnurrt hat. Die Dame hatte das Auto als Neuwagen erstanden und es zeitlebens im Alltag eingesetzt. Einfach als Gebrauchsgegenstand. Im Laufe der Jahre mussten dabei ein halbes Dutzend Stoßdämpfer und etwa ebenso viele Auspufftöpfe gewechselt werden. Mehr war nicht nötig, um ihn am Laufen zu halten, denn sie hat sich immer um ihn gekümmert. Inzwischen kann die Frau den Wagen leider nicht mehr fahren, denn ihre Augen wollen nicht mehr so recht mitmachen. Als Halbstarker hatte ich einen Job bei einem Ford Händler. Rost war zu der Zeit das größte Problem. Mein Boss verkaufte den Kunden sein ganz spezielles Rostschutz-Komplettpaket für 119 Dollar. Wenn das jemand kaufte, bestand unser Job darin, den korrosionshemmenden Unterbodenschutz aufzusprühen. Es handelte sich dabei um nichts anderes als schwarze Farbe. Ein Wunder, dass so viele Autos dennoch überlebt haben. Die meisten Leute halten 925.000 Kilometer für eine gewaltige Laufleistung. Das ist zwar richtig, aber letztlich könnte jeder Wagen bei entsprechendem Umgang so weit kommen. Autos mit 100.000 oder 120.000 Kilometern auf der Uhr hält man heutzutage für ausgelaugt. Ein Freund von mir hat kürzlich einen 7er-BMW mit gerade eben 70.000 Kilometern erstanden – für eine lächerlich niedrige Summe. Ausgemustert. Als wäre er ...
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