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... Schrift FMVSS 208 dar. Bei diesem dynamischen Versuch wird der Crash-Kandidat in einer um 23 Grad geneigten Stellung von einer Lafette quer zur Fahr bahn geschleudert. Die Abwurf geschwindigkeit beträgt 30 mph, also etwa48 km/h. Die US- Vorschrift gilt als erfüllt, wenn während des Überschlags keine Insassen-Körperteile außerhalb der Fahrzeugkontur geraten. Natürlich können die dabei ver wendeten Dummies auch mit Beschleunigungssensoren be stückt werden und geben dann besseren Aufschluß über die In sassenbelastung. Als noch realistischer, aber wesentlich härter gilt der soge nannte Schraubtest, bei dem einseitig über eine mindestens 1,10 Meter hohe Rampe mit 70 km/h gefahren wird. Im Unter schied zum Abwurftest tritt beim Schraub-Überschlag eine relativ hohe Geschwindigkeit in Fahrzeuglängsrichtung auf, was zu einer starken Beanspru chung des vorderen Dachrah mens führt. der Rotation Kopf, Hals und Arme die am stärksten gefähr deten Körperteile. Sie geraten selbst bei unverformter Karos seriestruktur allzu leicht außer halb der Fahrzeugkontur und sind damit einem hohen, unkal kulierbaren Verletzungsrisiko ausgesezt. Kollabiert gar der Frontscheibenrahmen, ist mit schweren Verletzungen von Kopf, Hals und Oberkörper zu rechnen. Keine Frage, daß die mei sten Automobilhersteller über die speziellen Verletzungsme chanismen beim ...
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