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... einen konstanten Luftstrom angewiesen ist. Ein Lüfter würde die Komplexität und das Gewicht erhöhen. Später gesteht Tsouris, dass der F1 in Le- Mans-Spezifikation bei geringem Speed nicht einfach zu fahren ist. »Bei diesem Wagen wurde alles in den Zustand von Le Mans 1997 zurückversetzt – die Getriebeübersetzung, das Benzinsystem, der Lenkeinschlag, die Bodenfreiheit … Und die 1997er-Autos waren ganz anders als die von 1995 und 1996, die im Grunde Straßenwagen mit ein paar Verbesserungen waren. Normalerweise verändern wir die Kennfelder eines GTR, damit er auf der Straße besser fahrbar ist, aber dieser F1 ist genau so, wie er im Juni 1997 in der Startaufstellung stand.« Und wie verändert man das Mapping der Elektrik von 1990? Natürlich mit einem zeitgerechten Compaq-Laptop LTE 5400 – samt 32 Megabyte RAM und Floppy-Disk-Laufwerk. McLaren besitzt ein halbes Dutzend davon und kann glücklicherweise auf die Dienste des ehemaligen TAG-McLaren-Computeringenieurs zurückgreifen, der das Programm geschrieben hat. Unterdessen wurde der F1 Longtail 25R in einwandfreiem Zustand an den geduldigen Besitzer übergeben. Er ist, kurz gesagt, ein automobiles Juwel. »Ausführung und Verarbeitung sind wirklich überdurchschnittlich«, fasst Thomas Reinhold die Restaurierung zusammen. »Aber wir sind nun mal McLaren und die Special Operations. Das ist unser Job.« ...
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