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... am Werk, die Entwicklung des Motorwagens und des Motorrades weiterzutreiben — vom Flugzeug ganz zu schweigen — und so sind aus jener hoffnungsgrünen Zeit noch Berichte erhalten, die uns staunen machen, was alles möglich war. Dabei ist es interessant und reizvoll, zu beobachten, mit welcher Hartnäckigkeit sich gewisse Vorstellungen aus der prä- automobilistischen Zeit durch Jahrzehnte erhalten haben. Um 1900 war der Konstrukteur eines Motorfahrzeugs noch vollkommen vom Bilde des pferdebespannten Wagens beherrscht, er war nicht imstande, sich davon loszumachen und ganz voraussetzungslos dem Motorwagen seine funktionsgerechte Form zu schaffen. Man baute einfach Pferdewagen, denen das Pferd fehlte, und der Motor lag irgendwo unterm Kutschbock oder unter den Fondsitzen verborgen -wie Schmuggelware oder wie ein Ding, dessen man sich ein bisschen schämen müsste, wenn es wer sähe. Aber da gab es Leute, denen ging das Pferd am Auto so empfindlich ab, dass sie es dringend wieder haben wollten, und ihnen zuliebe erdachte ein gewisser Mister Michelson eine Konstruktio.n, die nach der britischen Patentschrift Nr. 6952 aus dem Jahre 1896 folgendermassen beschaffen war: im Innern einer lebensgrossen Pferdefigur befand sich ein Akkumulator, der den Strom für einen Elektromotor lieferte. Pferd und Elektromotor befanden sich gemeinsam auf einer Plattform, die auf ...
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