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... Die Autobahngebühr hat ihre Reize: Warum sollen sich deutsche Autofahrer in der Schweiz, in Frankreich oder in Italien abkassieren lassen, während Aus länder gratis über deutsche Straßen rollen? Warum kann man den Erlös der Vignette nicht zweckgebunden in den Straßenbau stecken? Und warum kann man nicht eine Autobahn-Maut erheben, gleichzeitig aber Mineralölund Kfz-Steuer reduzieren? Das Problem: Steuern aus dem Verkehr fließen grundsätzlich in den großen Steu ertopf. Über Mineralölund Kfz-Steuer wer den längst andere Die Maut-Sprecher Löcher im Haushalt gestopft. Und Auslän der, im Sommerstau ein vielbeklagtes Är gernis, zählen auf unseren Autobahnen eher zur Rarität. Verschiedene Gutachten beurteilen ihren Anteil am deutschen Straßenverkehr auf gerade mal vier bis acht Prozent. Die Konsequenz: Nicht aus ländische, sondern hauptsächlich deutsche Autofahrer würden die Vignetten-Rechnung zahlen. Bundesverkehrsminister Mat thias Wissmann ließ errechnen, daß von den rund 2,5 Milliarden Mark Bruttoein nahmen (Jahres-Vignette 80 Mark) durch eine Autobahn-Maut nur 60 Millionen aus ausländischen Geldbeuteln kommen wür den. Über 600 Millionen Mark würden Vertrieb und Verwaltung verschlingen. Und 2,4 Milliarden Mark müßten die deut schen Autofahrer beisteuern. Wissmann hat gerade erst einen Road Pricing-Großversuch abgeschlossen und ...
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