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... wenn verhangener Tag, im Wald noch Schnee, Im kahlen Holz die Amsel singt, Des Frühlings Atem ängstlich schwingt, Von Lust geschwellt, beschwert von Weh. So schweigsam steht and klein im Gras Das Krokusvolk, das Veilchen-Nest, Es duftet scheu und weiss nicht was, Es duftet Tod und duftet Fest. Baumknospen steh'n von Tränen blind, Der Himmel hängt so bang und nah, Und alle Gärten, Hügel sind Gethsemane und Golgatha. ich deine dir schon einige Tage frtiheT gehö- rende Freude auf dieses Fest verschob. Ich ahnte, dass du kämst und wollte dich heute beglücken.» Da sprühte der Sonnenschein wie weis» Lilienflammen zwischen uns, zwischen meiner Frau, meinem Kinde und mir. Lebenskünstler. Was es heisst. to tnake the best of it, wie die Engländer sagen, oder auf gut deutsch: jeder Sache die beste Seite abzugewinnen — das kann man an Paul Hebenstreit so recht erkennen. Chronometer. Lehrers haben eine neue Köchin. Am Gründonnerstagmorzen hört der Herr Lehrer, wie er gerade beim Ankleideo ist, fromme Weisen aus der Küche schallen. Minna, die neue Perle, singt laustark wie ein Superhet, wenn auch in den Tonintervallen nicht ganz einwandfrei, das schöne Kommt jetzt to der Osterwoche seine Gattin^ die Hebenstreiterin. vom Einkaufen ziemlich aufgebracht nach Haus und lamentiert: «Ein Skandal ist das! Gerade jetzt zu Ostern, wo man richtig Eier essen will, verlangen ...
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