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... wahrscheinlich nicht viel Betrieb herrschen, denn die Leute müssen erst die Tunnelangst überwinden.» BESSER IM URNERLAND Auf der Urner Seite sieht es besser aus. Zwar befürchtet man, dass der Skiort Andermatt die Sperrung des Gotthardtunnels im kommenden Winter zu spüren bekommen wird. An gravierende wirtschaftliche Auswirkungen glaubt man nicht, da man ja an das schweizerische Strassennetz angeschlossen bleibt. Anders ist die Situation für die Autobahnraststätte auf der A 2 bei Erstfeld. «In den Tagen nachdem Unglück im Gotthard hat der Besucherstrom um satte 30 % abgenommen», erklärt Direktor Josef Schnarwiler auf Anfrage. Der Schwerverkehr ist ganz ausgeblieben, und diese Auswirkungenspürt die Raststätte deutlich. «Glück im Unglück» habe man gehabt, dass Ende Oktober die Saison zu Ende gehe und damit auch die Verträge mit denSaisonniers. In den Monaten November bis Februar werde knapp ein Drittel des Jahresumsatzesvon rund 32 Mio Franken erwirtschaftet. Sollte allerdings ein harter Winter bevorstehen, wird nachSchnarwiler Kurzarbeit unvermeidlich sein. Den Mitarbeiterbestand von 200 Personen könne man nicht einfach durch Entlassungen abbauen, da diese nach der Wiedereröffnung des Gotthardtunnels wieder eingestellt werden müssen. Bereits habe man sich deshalb mit dem Urner Arbeitsamt in Verbindung gesetzt. wr/ao Ein Augenschein in Airolo Airolo bietet ...
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