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... die hö- heren Anforderungen an die Dauerhaltbarkeit sowie andere Testund Betriebsbedingungendies bisher nicht zugelassen. Einige dieser Nachteile könnendurch eine innere gekühlte Abgasrückführung mittels einesangepassten Miller-Verfahrens gemildert werden. Dies ist jedoch nur mit variabler Ventilsteuerung und erhöhtem Aufladegrad realisierbar. Wie bisher an Diesel-Pw durchgeführte Untersuchungenzur nachmotorischen Entstikkung mit Kohlenwasserstoffenbzw. Dieseltreibstoff als Reduktionsmittel zeigen, sind miteinem Treibstoffmehrverbrauch von 1-2 % unter stationären Bedingungen NO x -Reduktionsraten von bis zu 50 % möglich. Allerdings ist die Aktivitätbei niedriger Abgastemperatur nicht befriedigend. Daher werden in den relevanten Fahrzyklen nur deutlich niedrigereWerte erreicht. Dem Vorteil hoher Konversionsraten stehtbeim Verfahren mit Harnstoff der Nachteil des Reduktionsmittel-Handlings gegenüber. Bei Nutzfahrzeugen, die meist in einem organisierten Fuhrpark betrieben werden, dürfte die Logistik eher zu bewältigensein, als beim Pw. Allerdings zeigt auch dieses Verfahren geringe Konversionsraten bei Abgastemperaturen unterhalb250 °C. Damit der Dieselmotor das Emissionsniveau der künftigenNO x -Grenzwert erreicht, sind erhebliche technologische Anstrengungen notwendig: - Alle heute bekannten innermotorischen Massnahmen müssen genutzt werden, ...
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