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... Einladung kam, für einen Tag der Chauffeurgilde des Hotels St. Regis in Singapur beizutreten, nahmen wir das als die perfekte Gelegenheit, unser Benzin im Blut der ganzen Welt zu demonstrieren. Wir würden den betuchten Gästen des neuesten 5-Stern- Hotels im Stadtstaat gerne eine Kostprobe davon geben. Besser wissen Der Hauptconcierge des Hotels, Goh Tiong Hin, kurz Erik genannt, gab eine komprimierte Stellenbeschreibung: «Chauffeur spielen verlangt viel Geduld. Der Gast verlangt vonuns, dass wir wissen, wohin er will, auch wenn er es selbst nicht weiss.» Als kleinen Tipp fügte er hinzu: «Folgen Sie den Anweisungen des Navigationssystems, achten Sie auf einscharfes Aussehen. Und vor allem eins: Der Gast hat immer recht!» Wie schwierig könnte dassein? Hier handelt es sich doch nicht um Gehirnchirurgie. Wirsahen Chauffeure eher als aufgestiegene Taxifahrer mit knackiger Uniform, nur dass wir danicht einen Diesel-Benz durch die Strassenschluchten zirkelten, sondern einen neuen Flying Spur. Die Realität sollte unseines Besseren belehren Das erste Problem war die Uniform. Die passte nicht. DerSchnitt war für einen schlanken Asiaten gemacht, nicht für einen übergewichtigen Westeuropäer. Einfache Lösung: Da war doch ein Abendanzug im Gepäck. Der war zwar aus schwerer Worcester-Wolle und eigentlich ein Winteranzug, aber er musste dennoch genügen. Die ...
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