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... dei Betonstrasse eine doppelt so grosse Strecka zurück wie auf einer schlecht unterhaltenen, ausgefahrenen Makadamstrasse. Ein Zweites kommt dazu, die Frage nach der Beanspruchung und Abnützung der Reifen und der einzelnen Wagenteile. Es gab seinerzeit in Paris ein besonderes Gewerbe, ein Pendant zur Tätigkeit der «Chevaliers du crochet >, die früher auf den Strassen und vor den Restaurants die Zigarrenstummel auflasen und damit die einheimische Tabakindustrie niedrigster Sorte alimentierten. Als die ersten Autobusse in der französischen Hauptstadt verkehrten, fanden. Leute ihren Lebensunterhalt darin, dass sie auf den Strecken der Autobusse die losgegangenen Schrauben und andere herabgefallene kleine Maschinenteile auflasen. Besonders auf dem runden Koptsteinpflaster kamen die Sammler stets auf ihre Rechnung. Seit die Pariser Strassen dem Automobilverkehr besser angepasst sind (und die Autobuskonstruktion solider geworden ist), lohnt sich das Geschäft nicht mehr. Aber es geht aus dieser mehrere Jahre hindurch zu beobachtenden Erscheinung hervor, wie schädigend eine schlechte Fahrbahn auf das Wohlbefinden des Motorfahrzeuges einwirkt. Ein kleiner Defekt ist nämlich in der Regel die Ursache eines grösseren, genau so, wie beim Luftreifen der entscheidende Defekt an der Stelle des ersten, unbedeutenden Defektes auftritt. Man kann wohl sagen, dass die ...
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