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... Sohn eines Wagnermeisters, der mit einer Handvoll Mitarbeitern in Wichtrach eine Wagnerei betrieb, am 15. April 1904 geboren. In der Wagnerei in Wichtrach wurden Pferdefuhrwerke gebaut und repariert. Man hatte grosse Vorbehalte dem modernen Automobil gegenüber, das weitgehend als grosses Spielzeug der Reichen und ausländischer Touristen galt. Mit 16 Jahren begann Hermann Graber seine Wagnerlehre im elterlichen Betrieb und schloss diese 1923 mit ausgezeichneten Noten ab. Als Partner und späterer Nachfolger seines Vaters vorgesehen, ging er, wie das üblich war, auf die Walz. Er arbeitete in verschiedenen schweizerischen Betrieben. Dann folgte ein Aufenthalt in einem Carrosseriebetrieb in Paris, dem Zentrum des Automobils und seiner Aufbauten. Graber war sofort von den bereits sehr sportlichen und vornehmen Wagen wie auch von den modernen Formen fasziniert. Als sein Vater 1925 überraschend verstarb, kehrte er zurück, um die Leitung der Werkstätten in Wichtrach zu übernehmen. Was er in Paris gesehen und erlebt hatte, überzeugte ihn, dass die Zukunft nicht dem pferdegezogenen Fahrzeug, sondern dem Automobil gehören würde. Zwar war die Schweiz noch recht rückständig: Insgesamt gab es erst 25 697 Automobile. In verschiedenen Kantonen war das Sonntagsfahrverbot noch in Kraft, in Graubünden war der private Automobilverkehr überhaupt verboten. Die erlaubten ...
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