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... die Ampeln auf Rot. Vorsicht ist jedoch gegen-über der Expertengruppe bei der Frage der Finanzierungangebracht. Diesbezüglich bringt sie Neues, freilich aufihre besondere Art. So ist ihr offenbar entgangen, dass dieUmwandlung des 25 1/2igen Autogelderanteils an denNeat-Gesamtkosten von Darlehensin ä-fondsperdu-Beiträge zwar noch nicht in Kraft, aber im Prinzip beschlossene Sache ist. Anders ist es nämlich nicht zu erklären, dassdas vorgesehene Finanzierungskonzept derart einseitigauf den Verkehrsträger Strasse baut beziehungsweise diesen belastet. Überhaupt gewinnt manden Eindruck, für die Verfasser des neuen Entwurfs sei die vielzitierte Opfersymmetrie erst dann gewahrt, wenn man den Privatverkehr so richtig zur Kasse bitten kann. So soll neu ein «Neat-Zehner» auf dem Treibstoffzoll erhoben und ein Teil der Erträgeaus der geplanten leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe direkt für die Infrastrukturbauten der Bahn verwendet werden, in Umkehrung der Verfassungsabstimmung vom Februar 1994! Das ist enttäuschend, denn von diesem hochkarätigenFachgremium war entschieden mehr Phantasie erwartet worden. Statt beispielsweiseden von den Strassenverkehrsverbänden zugespieltenBall mit den skizzierten separaten Investitionsfonds für den öffentlichen und den privaten Verkehr aufzufangen und diese in ihre Überlegungen einzubeziehen, hat die ...
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