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... üppigere Drehmomentausbeute und eine höhere Nennleistung. Bis 5600 Touren, wenn also Kraft gefragt ist, saugt der Mo tor nur über die beiden großen Boxen mit jeweils einer Drossel die Verbrennungsluft an (Rohr länge 420 mm). Danach, wenn es um schie re Leistung geht, öffnen zusätz lich und schlagartig die zwölf Klappen oberhalb der Ein laßventile und bringen die bei den kleinen Boxen ins Spiel (Rohrlänge 250 mm), die keine Öffnungen nach außen haben. So entstehen Resonanz schwingungen im Ansaugsy stem, die einen Aufladungsef fekt bewirken. Bei Teillast sind die kleinen Drosseln geöffnet, was „die Geräuschreduzierung und eine gleichförmige Dreh momentabgabe positiv beein flußt“ (Dominici). Auch auf der Auslaßseite wird variiert. Bei 4000 Touren öffnen Bypaßventile jeweils das zweite Endrohr in den hinteren Schalldämpfern und reduzieren den dann unerwünscht hohen Abgasgegendruck im Auspuff system. Die Steuerung dieser Funktionen obliegt der moder nen Motronic 5.2 von Bosch, die auch Einspritzung, Zün dung und ASR managt. Als erster Ferrari-Motor er hielt der F133 hydraulische Stößel, die das Ventilspiel kon stant halten und Einstellarbei ten überflüssig machen. Dage gen war die Beibehaltung des Nockenwellenantriebs mit zwei Zahnriemen vorgegeben. „Die Dauer-Drehzahlfestig keit des gesamten Ventiltriebs ist auf deutlich über 8000 Um ...
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