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... auf die Jagd. Es war schon ziemlich kalt, und auf der Strasse hatte sich Glatteis gebildet. Stuck probierte den Trick, der er sich gern leistete, seinen Wagen auf dem Eise so rasch zu bremsen, dass er ins Schleudern kam und sich 180 Grad um die eigene Achse drehte. Prinz von Leiningen wollte dieses Meisterstück gleichfalls versuchen und schleuderte wacker mit. Da kam ein alter Fordwagen angewackelt. Empört hielt sein Insasse an, und erbost begann er auf die Beiden loszuschimpfen, es wäre gescheiter, sie würden zuerst einmal in eine Fahrschule gehen. Das sei grober Unfug, und er werde sie bei der Polizei anzeigen. Stuck und Leiningen hatten keine geringe Freude an dem Mann und mussten herzlich lachen. Schliesslich gaben sie sich als Stuck und Leiningen zu erkennen. Darauf wurde der Mann noch wütender, stieg in den Wagen und rief mit empörter Stimme zurück: «Sie sollten sich schämen, sich so zu betrinken und sich schon am hellichten Tag für Stuck und Leiningen zu halten! » Ein nettes Intermezzo erlebte Stuck auch bei seinem kürzlichen Aufenthalt in Mailand. Er war mit der Eisenbahn von Budapest gekommen und musste, wenn er ausging, den Taxi benützen. Doch die Mailänder Taxi fahren bekanntlich nichts weniger als langsam* und selbst Stuck konnte dieses Tempo nicht vertragen. Alle Erklärungen gegenüber den Chauffeuren nützten nichts, vielleicht trug auch das ...
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