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... spüren nicht nur Autohersteller, sondern auch Schweizer Verbraucher: «Selbst Nägel kosten heute trotz Verarbeitungsanteil 50 Prozent mehrals vor vier Jahren», erklärt ein Brancheninsider. Nun könnte ausgerechnet dieAutomobilindustrie, die 2007 weltweit über 58 Mio Pw produziert hat, zu einer Beruhigung des Stahlmarktes beitragen. Laut einer neuen Studie der deutschen Technologieberatung Invensity rechnen 100 befragte Fachkräfte mittelfristigmit einer Abkehr von der konventionellen Stahlanwendungim Karosserierohbau hin zu leichteren Kompositmaterialienwie faserverstärkten Kunststoffen; Das käme einer Branchenrevolution gleich. Alles wird kostbarer Unterfüttert wird die Prognosevon der aktuellen Rohölnachfrage, den explodierenden Treibstoffpreisen und der Tatsache, dass die Stahlverarbeitung sehr energieintensiv ist. Um den Fahrzeugverbrauch zu reduzieren, hat die Industrie bereits sparsamere Motorentechnologien lanciert (Stichwort Downsizing), doch das scheint nicht zu reichen: Im Sinne einer signifikanten Senkung könne nur der hochprozentige Stahlverzicht eine Lösung bringen, glaubt Invensity. Nun ist Kunststoff imKarosseriebau nichts Neues: Allein der SportwagenherstellerLotus verwendet das leichte Baumaterial seit der Markengründung vor über 50 Jahren. Auch grosse Hersteller wie BMW suchen nach dem bestmöglichen Ersatz (siehe Foto), ...
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