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... kaum zu verhindern vermögen. Was diese Maschinen so beliebt macht, ist die Einfachheit des Baus, das Wegfallen der Ventile, die ja eben bei unserem Viertaktmotor so manchen Grund zur Unzufriedenheit geben, und die hervorragende Geschwindigkeit. Was die Ölung anbetrifft, so hat man bei Zweitaktmotoren einen ganz neuen Weg eingeschlagen. Man gießt das Öl mit dem Benzin zusammen in den Benzintank. Man erreicht damit nicht nur eine stets mit der Leistung der Maschine gleichlaufende Ölung, sondern auch der Benzinverbrauch soll durch dieses Mischverfahren vorteilhaft beeinflußt werden. (?) Ferner macht Schule der Zweizylinder mit horizontal entgegengesetzten Zylindern. Das hängt zweifellos mit seiner Vibrationslosigkeit zusammen und seiner im Verhältnis zum Zylinderinhalt erstaunlichen Kraftleistung. Es gibt 1914 etwa ein halbes Dutzend derartiger Fabrikate mit einer Kraft von 2'V\—8 PS. In Deutschland propagiert man ein Motorrad immer nur vorzugsweise Ärzten als wertvolle Unterstützung in ihrem Berufe, falls ihnen ein Wagen zu teuer ist. In Frankreich macht sich neuerdings noch ein ganz anderer Stand die Vorteile des Motors zunutze: die Priester. Ihre Lage hat ja mit der der Ärzte manche Ähnlichkeit, nur daß es sich hier natürlich nicht um Selbsterhaltung gegenüber starker Konkurrenz handelt, sondern nur um prompte „Bedie- ...
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