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... mit einem Elch als Sujet kurzfristigabgeblasen wurde, lässt jedenfalls nicht auf einen baldigenThemawechsel schliessen. Auch die Einwände von Mercedes-Sprechern, man könne«mutwillig praktisch jedes Auto umschmeissen», wirken nicht sonderlich überzeugend. Namentlich der Vergleich mit Geländewagen, die in der Tat nichtüber alle fahrdynamischen Zweifel erhaben sind, hinkt:Die A-Klasse ist nun mal definitiv kein Offroader. Dass Mercedes nachbessem muss, ist klar, auch wenn vielleicht das Ganze mittlerweile etwas gar stark aufgebauschtwird. Konkrete Schritte wurden bereits getan: Das elektronische Stabilitätssystem ESP wird sorasch wie möglich an die Erfordernisse der A-Klasse angepasstund serienmässig installiert; ausserdem werden die für dieses Fahrzeug offenbar kritischen Goodyear-Reifen nicht mehr verwendet (vgl. «AR» 46/97). Das dürfte allerdings nochnicht alles sein: um das Übel an der Wurzel zu packen, statt sichin Symptombekämpfung zu üben, sind womöglich tiefergreifende Änderungen angesagt. So haben wir vergangene Wocheauf mögliche Defizite bei der Fahrwerkskonstruktion hingewiesen Wo Handlungsbedarf besteht, dürfte man bei Mercedes bereits wissen. Und nachdem kurzfristig anberaumte Nachkontrollen vor Daimler-Vorstandsmitgliedern offenbar diepotentielle Instabilität der - noch nicht mit ESP ausgerüsteten - A-Klasse (Umkipper beim Wedeltest mit 80 ...
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