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... Audi Q7 kommt spät, aber gewaltig. Über fünf Meter lang, 1,98 breit und 1,70 hoch, schiebt sich das Audi-Debüt im Genre der großen Allrad-Allrounder ebenso raumgreifend durch die Land schaft wie die Kreuzfahrtriesen auf ihrem Weg von der Mayer-Werft durch die Ems zur Nordsee. Selbsbewusstmajestätisch raunen die Fans, gaga murren die Kritiker. Fakt ist: Die hohe Sitzposition ga rantiert trotz der mächtigen und damit vor allem im engen Stadtverkehr schwierig zu überblickenden Karosse rie wohlige automobile Erhabenheit über alles, was ein Stockwerk tiefer umherkurvt. Zumal hinter dem mäch tigen Kühlergrill nicht mit Wattebäuschchen gepustet wird. Audi-Chef Winterkorn liebt es technoid und leis tungsstark, so darf sich im Q7 der 4,2- Liter-V8 mit Direkteinspritzung die Ehre geben. Bekannt aus der aktuellen Mittelklasse-Sportskanone RS4, be liebt als rassig anreißender Charakter darsteller mit Hochdrehzahlkompe tenz. Letzterer hat man für den Einsatz im SUV etwas die Spitze gekappt, der domestizierte Vierventil-V8 büßte 70 PS ein. Bleiben 350 PS - und ein klei nes Plus an Drehmoment, das sich zu dem bekömmlicher entfalten soll. Etwaige Zweifel an seiner Potenz stampft der FSI ohne Umschweife ein. Hilfreich dabei: das zweistufige Schaltsaugrohr aus Magnesium, in dem Elektromotoren die Ansaugluft leistungsfördemd modulieren, bevor sie ...
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