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... nichts weiter schaffte als Daimler- Benz ein neues Schriftbild zu verpassen - ließen das lang gediente SPD-Mitglied Reuter Distanz zeigen, oft in Ironie flüchten und scharfzüngige Bonmots verteilen: „Ein Unter nehmen kann man nicht christ lich oder sozialdemokratisch fuhren, nur gut oder schlecht.“ Reuter, einziges, im tür kischen Exil großgewordenes Reuters Kandidat:Jürgen Schrempp Kind des Berliner Nachkriegs bürgermeisters Emst Reuter („Schaut auf diese Stadt"), war von Anfang an sicher nicht von jenen Genen durchdrungen, aus denen sich eine fügsame Daim ler-Karriere züchten ließ. Auf seine erste Bewerbung fing er sich eine Absage ein. Erst Jahre später kam er, durch Vermitt lung des späteren Terroristen opfers Hanns-Martin Schleyer, nach Stutt gart und war, neun Jahre danach, im Vor stand. Versessen auf den Chefstuhl war er sicher nicht. Aber überzeugt war er schon, daß auf ihn, den geistreichen, bril lanten Wortführer in mitten einer schwäbi schen Miefigkeit, die 22 11/1995 Herausforderung irgendwann zulaufen müsse. Von da an mußte auch Reuter lernen, mit Enttäuschungen umzugehen. Als 1979 Zahn ging, war plötz lich der abwägende Gerhard Prinz in der Gunst. Als Prinz überraschend starb, kam Wer ner Breitschwerdt. ein großer Techniker, aber auffeibbar in der Welt des Big Business. Reuter initiierte, ...
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