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... re: Bäume wurden über die Straße gefällt, aus dem Geäst blicken kriegerisch bemalte Gesichter. Steinäxte werden geschwungen, Bögen gespannt. Speere gerichtet. ..What’s the problem?“ ruft der Tourist. „Haben Sie das Schwein ge stohlen?“ kommt als Frage zu rück. Wahrheitsgemäße Ant wort: „Nein.“ Da wird die Bar riere verrutscht, die Kriegsbe malung verzieht sich zu einem Grinsen, Händeschütteln, man läßt den Touristen durch und wartet auf den echten Dieb. Fahndung in der Südsee. Neuguinea live. Aber so lu stig das aussehen mag. es ist bit terer Ernst. Als ich vor ein paar Monaten in Tari war. starben keine 100 Meter von meinem Hotel-Bungalow Ambua-Lodge drei Menschen. Wegen eines gestohlenen Schweins, die Währung Neuguineas auf Bei nen. Einer wurde gespeert, zwei mit dem Pfeil erschossen. Die Bögen sind über zwei Me ter lang, die Speere fast drei Meter. Man muß, wenn man durch das Land fährt, auf Menschen hören. Auf den Missionar zum Beispiel, der davor warnt, die Tankstelle auf halbem Weg zwischen Mendi und Tari zu frequentieren. „Fifty-Fifty Fu el“, sagt er und bietet seinen ei genen Sprit an. Allerdings we sentlich teurer. Fifty-Fifty - das bedeutet 50 Prozent Wasser. Meist hat der Missionar recht. Aber man muß auch lau schen. wenn die Eingeborenen einladen. Zu einem Baum, auf dem die grüngelbschwarz orangebraunen ...
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