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... Während ich noch versuche, den Schlüssel für den Kofferraum zu identifizieren, kommt ein schwarzer Mercedes aus Österreich rumpelnd hinter mir zum Stehen. Der Fahrer springt heraus. Der gepflegte 1,90-Mann wirkt, als hätte er sich verfahren: Er ist gekleidet wie für eine Woche auf einer Yacht, nicht für eine Nacht auf diesem Kahn. Seine Freundin sieht aus wie ein Filmstar. »Wow, nettes Auto«, bemerkt er in knapp gesetzten Worten. »Zu Hause in Südafrika hab ich auch so einen.« Dann mustert er den Wagen mit Kennerblick – auf der Suche nach Rostnestern. »Sieht so aus, als hätten Sie da einen Guten erwischt.« Ich bin damit, erzähle ich ihm nach einem dermaßen freundlichen Auftakt, auf dem Heimweg, zurück nach England. Er zieht die Augenbrauen hoch. Es entsteht ein Moment unbehaglicher Stille. »Viel Glück!«, sagt er dann knapp und schon ist er mit seinem Filmstar verschwunden. Ich bleibe zurück mit meiner DS, die nun mit einem tiefen Seufzer in die Ruhestellung der Federung sinkt. Allmächtiger, sieht das cool aus: das ganze Auto! Hoffentlich schaffen wir’s bis nach Hause. Was ist passiert, weshalb bin ich etwas betäubt und sehr panisch in Griechenland, wo ich statt auf die Akropolis auf einen 1972er D Super starre? Die Erinnerung ist verschwommen, aber es war in etwa so: Mein geliebter, wenn auch zutiefst unorigineller Porsche 996 Carrera war ...
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