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... erste Eindruck, den die Ausstellung auf den Beschauer machte, war der, dass während der viereinhalb Jahre des Krieges die Erfinder und Konstrukteure von Flugzeugen in Frankreich, -England, Italien und Amerika Grossartiges geleistet haben. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass in dieser Zeit auch Deutschland und Oesterreich nicht zurückgeblieben sind, und wäre den Mittelmächten Gelegenheit geboten worden, ihre Kriegsflugzeuge in Paris auszustellen, so wären Vergleiche gewiss nicht zu ihren Ungunsten ausgefallen. Wer noch den Pariser Aero-Salon 1913 in Erinnerung hat, der musste sich jetzt sagen, dass die damals ausgestellten Flugzeuge geradezu Kinderspielzeuge waren, verglichen mit denjenigen des Salons 1919. Damals sah man kaum ein halbes Dutzend Flugzeuge, die imstande gewesen wären, ein Maschinengewehr zu tragen. Dies demonstrierte augenfällig die Ausstellung von Flugzeugen der Vorkriegszeit, die eine besondere Abteilung des 1919er Salon bildete. Es gab da einen Voisin 1908, den Bleriot, mit dem zum erstenmal der Kanal überflogen wurde, der 28 PS Nieuport 1910, der Henry Fartnan 1912, der Deperdussin, der den Gordon Bennett- Cup 1912 gewann, usw. Ausserdem waren die verschiedenen französischen Flugzeugtypen ausgestellt, die für die Entente mitgeholfen hatten, schliesslich die Oberherrschaft in der Luft zu erringen. In der allgemeinen Ausstellung ...
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