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... ändertbald die Landschaft. Die fruchtbaren Flächen sind nicht mehr so topfeben wie eben noch zwischen Orleans und Blois. Nein, der Strom hat sich tief eingefressen und stellenweise fast eineRheinlandschaft geschaffen. Reben wechseln mit Tabak, Spargeln und andern Gemüsearten. Nichtumsonst nennt man diese Gegend den Garten Frankreichs! Auch idyllische Ortschaften sindhier anzutreffen, so zum Beispiel Cand6, ein Dorf, das in seiner Bauart fast an Tessiner Dörfchen am Sottoceneri erinnert und prächtig am ruhigen, fischreichen Beuveron, einem Seitenfluss der Loire, liegt. Ueber die Schloßstadt A m b o i s e folgenwir ständig dem linken Loireufer, das in der Michelinkarte zu Recht als «Parcours pittoresque» bezeichnet wird. Längs des steilen Kreideabbruches durchzieht die gute Strassevielfach schattige Uferwäldchen; zahlreich sind die im weichen Fels eingehauenen Weinkeller. Die grosse Verkehrsund BrückenstadtTours, zwischen Loire und der einmündenden Cher gelegen, ist der nächste Haltepunkt. Vergeblich suchen wir nach den säubern Wohnquartieren und den gartenreichen Einfamilienhäusernan der Peripherie der Stadt! Durch wenig einladende, zeilenartig gebaute Vorstädte gelangenwir plötzlich ins Zentrum, das aber wiederum durch seinen grossen und lärmigen, von den Verkehrspolizisten aber elegant bewältigten Verkehr beeindruckt. Für eine Weile verlassen wir nun die ...
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