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... verkündet: «Ich komme zwar nicht mehr zu allen Rennen, aber ich bin noch da, wenn Feuer unter dem Dach ist.» Tapfer sagt der Mann mit Vertragsende 1. Oktober2003: «Ich habe mir lange nicht vorstellen können, ohne Motorsport zu leben, aber inzwischenbin ich mir sicher, dass es die richtige Entscheidung ist.» KEIN EIGENER BMW F1 Was hat diese Flucht beschleunigt? Etwa die Zweifel am Gelingen des neuen WilliamsFW25? Eher schon, dass ein eigenständiges Formel-1-Projektaus dem Hause BMW im Planungsstadium stecken gebliebenist. Die riskante Selbstistder- Mann-Lösung, dem Vorstand vorgeschlagen, hätte einen Motivationsschub für den ehemaligen GP-Piloten (210 Rennen, zehn Siege, der erste 1986 mit Benetton-BMW) bedeutet. «Der Reiz eines eigenen Formel-1-Autos von BMW wäre schwer abzulehnen gewesen», gestand Berger, «aber die Frage hat sich nicht gestellt.» SchützlingRalf Schumacher assistiert in Sachen Enttäuschung: «WennBMW es alleine gemacht hätte, wäre es etwas anderes gewesen für ihn.» So aber müssen Berger die privaten Angelegenheiten wichtiger sein: «Nach fünf Jahren war esZeit, einen Schritt zu machen.» Besser: einen U-Turn. Es hat nicht sollen sein, und vom WM-Titel abgesehen (imhausinternen Zeitplan fürs nächste Jahr notiert) hat der Berater seine Schuldigkeit getan: «Wir wollten ein schlagkräftigesTeam aufbauen, und das ist uns gelungen.» Die ...
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