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... dereinen prächtigen Ausblick gegen Norden gewährt. Der nächste Etappenort ist die Oase Bou-Saada, ein herrliches Wüsteneiland von überwältigend orientalischem Typus. Prächtig spiegeln die Sonnenreflexe auf den Sanddünen, die grell vom dunkeln und satten Gründer Schatten gewährenden Palmen abstechen. Ein farbenglühender Sonnenaufgang oder -Untergang in Bou-Saada zählt zu den schönsten und unvergesslichsten Reiseeindrücken in diesem Lande. Von Bou-Saada nahm der Delahaye wiederum nördliche Fahrt am Salzsee des Chott^El-Hodua vorbei Richtung Sefif, dem kältesten Ort Algeriens. In seinerNähe gewähren Ruinen einen Blick in vergangene Kultur. Das nächste Ziel war B i s k r a, das auf einer gutenStrasse über Batua und das weltberühmte El-Kautara- Tal, das die algerische Hochebene von der Wüstescheidet, erreicht wurde. El-Kautara — der Name sagt dem Afnkareisenden genug: man denke sich ein tief in den Gebirgszug eingefressenes Felsendefilee, darin einen immensenPalmenhain in all seiner tropischen Pracht mit buntester südländischer Vegetation. Dazwischen hineingebettetdie kuriosen Wohnhütten der Eingebornen, kunstvoll aus getrockneter Erde gebaut. Der Franzose nennt El-Kautara « La Porte du Deseri». Und wirklich, kaum hat man das einzigartige Paradies verlassen, so ist man mitten in der endlosen,einsamen und doch imposanten Wüste. Die Oase B i s - k r a hat sich in den ...
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