Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... « Einen Beruf? Wie stellst du dir das vor ? Ich kann doch nichts gründlich und ich glaube, dass man bei jedem Beruf eine gewisse Sachkenntnis haben muss. Margot, ich habe auch ein bisschen Angst vor dem Wort «Beruf». Da muss man zeitlich aufstehen und pünktlich irgendwo sein, und wenn man seine Sache nicht gut macht, steht irgend ein strenger Chef da und sagt einem unangenehme Dinge. Zu all dem tauge ich doch nicht.» « Glaubst du, Lenchen, dass ich dich so wenig kenne, um das nicht selbst zu wissen? Nein, der Beruf, den ich dir ausgesucht habe, erfordert weder Frühaufstehen noch Pünktlichkeit, auch gibt es bei diesem Beruf keinen unliebenswürdigen Chef, denn der Chef bist du selbst. Allerdings, Fachkenntnisse erfordert mein Plan, aber ich kann ruhig behaupten, dass du wie keine zweite Frau über die einschlägigen Fachkenntnisse verfügst. Und du verdienst ausserdem damit noch ein schönes Stück Geld.» Helene lächelte etwas misstrauisch. Sie sieht die Freundin beunruhigt an. Was bedeutet das alles ? Was meint Margot mit diesen merkwürdigenund.,* zweideutigen Worten ? Will sie mich necken ? Will sie mich beleidigen ? Will sie mir Geheimnisse entlocken ? Und, mit harter Stimme, aber sehr höflich, sagt sie : « Spanne mich nicht auf die Folter und sage mir ohne lange Umschweife, was du eigentlich meinst.» « Aber, Dummchen, kommst du denn nicht von selbst ...
Kommentare